“Erfolgreiches E-Commerce” – Impressionen

Am Mittwoch, den 08. Mai fand im Druckzentrum Osnabrück eine BVMW-Veranstaltung zum Thema “Erfolgreiches E-Commerce” statt. Die Veranstaltung war mit über 40 Besuchern ein voller Erfolg. Neben kurzweiligen Vorträgen von Manuel Wortmann (basecom) und Marc Logemann (Logentis) blieb noch Zeit zu einem gemeinsamen Snack.

Nachfolgend einige Impressionen vom Abend:

Release: Maiwochen App 2013

Seit heute ist die offizielle Maiwochen App 2013 im App Store und Google Play Store erhältlich.

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Die von der basecom entwickelte App des Medienhauses Neue OZ, bietet auch dieses Jahr den gewohnten Funktionsumfang. Neben der aktuellen Berichterstattung der Neuen Osnabrücker Zeitung bietet die App noch weitere Features. Eine interaktive Übersichtskarte zeigt dem Benutzer sämtliche Bühnen, Toiletten und Parkplätze an und ermöglicht eine einfache Orientierung. Der umfangreiche Eventplaner gibt alle Termine des beliebten Osnabrücker Volksfests nach Tagen, Bühnen und Veranstaltungen für Kids geordnet wieder.

Dazu gibt’s während der Maiwoche ständig aktuelle Fotos und praktische Informationen wie z.B. einen Busfahrplan und die Kontakte zu lokalen Taxiunternehmen.

Die auf der Location App basierende Maiwochen Applikation, ist durch ein Redesign modernisiert worden und für das iPhone 5 optimiert. Durch die Weiterentwicklung der Location App, läuft das System zudem noch stabiler und schneller.

Die basecom Location App ist nicht nur für die Anwender besonders praktisch: Als Betreiber von Fanseite und App müssen wir die Termindaten und die Fotos nur einmal bei Facebook hinterlegen, die App bestückt sich von dort aus automatisch.

Gerade in der Veranstaltungsszene, wo die Zeit oft knapp bemessen und die Kommunikation schnelllebig ist, erfreut sich die Location App bereits großer Beliebtheit. Auch die Initiative Mittelstand hat das Prinzip der App gewürdigt und sie in der Apps-Bestenliste aufgenommen. Sind Sie Veranstalter oder Gastronom und möchten Ihre Kunden mit einer technisch ausgeklügelten, pflegeleichten und kostengünstigen App erreichen? Dann melden Sie sich doch bei uns!

Weitere Informationen zur Location App gibt es hier. 

Zum Download der Maiwochen App geht es hier. 

GoLive: Felix Schoeller Photo Award

Der erste Felix Schoeller Photo Award wird ausgeschrieben und basecom macht es möglich.

2013-04-16_referenzen_felix_schoeller Mit Preisen im Wert von insgesamt 25.000 € ist der Felix Schoeller Photo Award um einen der höchstdotierten Fotopreise im deutschsprachigen Raum. Noch bis Ende August können professionelle Fotografen, Fotodesigner und talentierte Nachwuchsfotografen ihre Arbeiten einreichen.

 

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Kommunikationsagentur Vogelsänger (www.vogelsaenger.de) umgesetzt. Die Agentur stellte den Styleguide, Grafiken und das Konzept bereit und legte somit den Grundstein für die Umsetzung seitens der basecom. Ein zusätzlicher Backend Bereich, der auf Basis von bootstrap und symfony implementiert wurde, bietet Redakteuren die Möglichkeit neue Beiträge zu veröffentlichen und der Presse in einem geschützten Bereich Downloadmaterial zur Verfügung zu stellen.
Eine weitere Kernfunktionalität ist die ausführliche Übersicht über die Teilnehmer, eingereichten Arbeiten und Statistiken zum Award, die eine exakte Auswertung des Wettbewerbes ermöglicht.

Das optische Highlight, des OnePage-Layouts, ist ein Parallax-Effekt, welcher ermöglicht, dass der Hintergrund in einer anderen Geschwindigkeit als der Vordergrund scrollt.

Machen Sie sich gern Ihr eigenes Bild unter http://felix-schoeller-photoaward.com.

symfony als Grundlage professioneller Web-Anwendungen

Das “Web 2.0″ ist mittlerweile überall angekommen, doch kaum jemand weiß, wie dieses “neue” Web funktioniert. Viele dieser neuen Webseiten und Anwendungen basieren auf einem Application-Framework.

Im Grunde basiert diese Seite sogar aus einer Vielzahl von verschiedenen Frameworks. Eines kümmert sich beispielsweise um die Datenverarbeitung, eines um die Ausgabe und noch ein anderes hält alles zusammen und sorgt dafür, dass die Seite läuft.
Bevor wir uns nun mit dem Application-Framework “symfony” beschäftigen, sollten wir also vorab folgende Frage klären:

Was ist ein “Application-Framework” und wozu dient es?
Ein Application-Framework dient in erster Linie dazu, den Quellcode zu organisieren und auf eine einheitliche sowie übersichtliche Art zu programmieren. Ein modernes Framework kann aber bei weitem mehr. Da wären auf der einen Seite die klassischen Template-, MVC- und Datenbank-Funktionalitäten, die in so gut wie jedem aktuellen Framework zu finden sind, zum anderen gibt es aber auch erweiterte Funktionen, wie zum Beispiel Mehrsprachigkeit oder ein internes Caching für eine verbesserte Performance. Diese bereitgestellten Funktionen erleichtern dem Entwickler das implementieren der Geschäftslogik, ersparen zum Teil sehr viel Schreibarbeit (Zeit) und fördern die Qualität der Anwendung.
Große Frameworks wie symfony bieten zusätzlich eine Möglichkeit, automatisierte Tests auszuführen, die prüfen, ob jeder Bereich der Anwendung das gewünschte Ergebnis erzeugt und so potentiellen Fehlern vorbeugen kann.

Warum symfony?
Nach dem ich mehrere verschiedene Frameworks begutachtet und getestet habe, erschien mir symfony als am weitesten entwickelt und auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein.
Ein wichtiger Punkt war aber auch die Erfahrung die dieses Projekt bislang gesammelt hat. Bereits seit 2005 gibt es die 1.x-Versionen von symfony, die zum Teil noch heute im Einsatz sind und als sehr zuverlässig und robust gelten. Viele größere Webseiten basieren auf dem symfony Framework und auch der Einsatz in Firmen-internen Projekten wie z.B. Intranet-Anwendungen meistert symfony mit Bravour.

Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass hinter dem symfony-Projekt die Firma Sensio Labs, mit Sitz in Frankreich, steht. Diese Firma ist neben der OpenSource-Community die treibende Kraft hinter dem Projekt. Sensio Labs stellt einen Großteil der Kern-Entwickler und ist auf vielen Events rund um dieses Thema vertreten.
Diese Tatsache lässt darauf vertrauen, dass dieses Projekt noch einige Zeit aktiv weiterentwickelt und mit Patches versorgt wird. Dieser Punkt war mir bei der finalen Entscheidung sehr wichtig, denn es sind im Laufe der letzten Jahre immer wieder Projekte von der Bildfläche verschwunden und man musste sich dann im schlimmsten Fall eine komplett neue Grundlage suchen oder die Weiterentwicklung in die eigene Hand nehmen.

OpenSource vs. Proprietär
Als es darum ging, ein neues Framework für unsere zukünftigen Projekte zu finden, stand zunächst der Vorschlag im Raum, ein komplett eigenes Framework zu entwickeln. Nach einigen Diskussionen und Recherchen haben wir aber schnell gemerkt, dass eigene Frameworks häufig einen entscheidenden Nachteil haben: Die Wartung ist sehr zeitintensiv und neue Funktionen müssen immer selbst konzipiert und implementiert werden.
Diese Tatsache ist grundsätzlich erst einmal kein Ausschlusskriterium, dennoch muss man diesen Faktor berücksichtigen. Wenn man seine Projekte schnell und effizient umsetzten möchte, ist es immer sinnvoller bereits vorhandene Funktionalitäten zu verwenden, anstelle diese erst aufwendig in Eigenregie implementieren zu müssen.
Ebenfalls ist die Sicherheit und die Performance des Frameworks ein gewichtiger Aspekt. Durch die große OpenSoruce-Gemeinschaft werden mögliche Risiken oder Engpässe schnell erkannt und behoben. In eigenen Implementierungen, muss man im Verhältnis sehr viel Manpower und Ressourcen investieren, um ein gleichwertiges Resultat zu erzielen.

symfony bei basecom
Wir bei der basecom, verwenden das symfony-Framework für einige Performance-kritische Kundenprojekte sowie für die Entwicklung neuer Eigenprojekte im Intra- und Internet-Umfeld.
Dabei kommt uns zu gute, dass symfony weit verbreitet ist und es viele Entwickler gibt, die dieses Framework beherrschen. So ist es uns beispielsweise möglich, bei Entwicklungs-Engpässen schneller neue Mitarbeiter zu finden, die uns bei Projekten unterstützen können und Teil des basecom-Teams werden.

Naschen per Smartphone!? – Der basekorb wird eingeführt

Naschen per Smartphone!? Was auf den ersten Blick ein wenig abwegig klingt, ist seit Mittwoch mit dem basekorb Realität. Der basekorb ist ein kleiner Kiosk, der uns mithilfe einer Smartphone-App ermöglicht bargeldlos kleine Snacks während der Arbeitszeit zu kaufen.

Grundlage der App, die am zweiten Innovation Day entwickelt wurde, ist ein einfaches Warenwirtschaftssystem. Die dort hinterlegten Snacks können per App (iOS und Android) oder direkt über das Webinterface des Systems gekauft werden.

Der Ablauf des Einkaufs ist denkbar einfach und in wenigen Schritten erledigt.

Jeder Mitarbeiter hat mit einer Bareinzahlung die Möglichkeit Guthaben auf sein eigenes Profil zu laden. Nachdem dies erledigt ist, steht dem bargeldlosen Einkauf nichts mehr im Wege. Hat man sich mühsam zu einer Entscheidung für den richtigen Snack durchgerungen, kann man das Produkt über die App einscannen, den Kauf bestätigen und das jeweilige Produkt direkt mitnehmen. Eine Übersichtsseite gibt zudem Aufschluss über alle bisher gekauften Produkte und den aktuellen Kontostand.

Nach einem erfolgreichen Test ist auch geplant, den Korb um Getränke und Obst zu erweitern. Gerne sind wir auch dabei behilflich den basekorb in andere Unternehmen zu exportieren.

“Erfolgreiches E-Commerce” – BVMW-Vortrag mit Geschäftsführer Manuel Wortmann

Unter dem Titel “Shopgestaltung & Versand im Internet: Erfolgreiches E-Commerce” veranstaltet der BVMW (Bundesverband mittelständische Wirtschaft) am 08. Mai 2013 einen Informationsabend im Druckzentrum Osnabrück.

basecom-Geschäftsführer Manuel Wortmann wird dort über Einsatzmöglichkeiten von E-Commerce referieren und Chancen für Unternehmen aufzeigen. Von der Konzeption bis hin zum Hosting erläutert er, wie der technische Betrieb eines Online-Shops in der Praxis funktioniert.

Ein weiterer Referent ist Marc Logemann, Geschäftsführer der Logentis GmbH. Logentis entwickelt erfolgreich Software auf dem Gebiet der Logistik und brachte bereits zahlreiche Produkte für den Versand und für die Lagerverwaltung an den Markt.

Gemeinsam decken beide Unternehmen das gesamte Spektrum des Online-Versandhandels ab und unterstützen interessierte Unternehmen bei der Konzeption und Installation eines eigenen E-Commerce Bereichs.

Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr. Im Anschluss an die Vorträge gibt es bei einem Snack noch die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen.

Anmeldung & weitere Informationen sind über die Seite des BVMW direkt hier verfügbar. Hier können Sie sich einen Überblick über unser Angebot im Bereich Online-Shops machen.

 

CocoaHeads Osnabrück – Treff für iOS-Nerds und Mac-Geeks

Am Donnerstag, dem 28. Februar 2013 ist es soweit. In den heiligen Hallen der basecom trifft sich zum ersten Mal die Cocoa-Szene Osnabrück, Münster und Umland. Es wird sich in lockerer Runde getroffen und sich untereinander über die Technologie ausgetauscht. Dabei sind alle eingeladen, die Interesse am Programmieren für iOS und Mac haben.

Christoph am direkt Objective-C Code

Für den ersten Abend steht das Netzwerken im Vordergrund. Damit es beim nächsten Mal nicht langweilig wird, werden wir uns ein Thema für den nächsten Termin überlegen. Die Themen findest Du auch auf der aktuellen CocoaHeads Osnabrück Seite. Wenn du Vorschläge für das nächste Treffen hast, kannst du diese in unserer Google Group äussern. Für die neusten Informationen folge einfach dem @CocoaHeadsOS auf Twitter.

Auch wenn es zu einem Treffen ein Thema gibt, kann man seine Fragen in die Runde werfen und bekommt immer Feedback zurück. Auf Fragen wie: “Was ist die NSOperationQueue?”, ”Wie benutze ich CoreData?” oder “Wie verwalte ich am besten meine Libraries?” wird dir unter CocoaHeads schnell geholfen.

Der Termin findet in unserem Besprechungsraum mit Beamer, 5.1 Soundsystem und netten Leuten um 19:00 Uhr statt.

“Nun bin ich da, aber ich komme nicht rein!” Das ist ein Problem von unserem Büro, da leider die Öffnungszeiten für das Gebäude an der Hannoverschen Str. 6-8 schon vorbei sind, werde ich einen Zettel mit meiner Mobiltelefonnummer aufhängen. Wenn Du rein willst, einfach anrufen, ich komme dann herunter.

Ich freu mich auf Deinen Besuch!

Gesichter der basecom: Eva

Eva ist 26 Jahre alt, Mutter einer 6-jährigen Tochter und bereits seit 2008 bei der basecom. Als Kauffrau für Bürokommunikation kümmert sie sich nicht nur die Verwaltungsarbeit und das Sekretariat sondern als gute Fee auch um die großen und kleinen Probleme die in der täglichen Büroarbeit anfallen.


Wie bist Du zu basecom gekommen?
Bevor ich zu basecom kam, hatte ich meine Ausbildung bereits in einem anderen Unternehmen begonnen. Eine gute Freundin die hier arbeitete zog es zur Polizei und sie machte mich auf den freiwerdenden Ausbildungsplatz aufmerksam.  Dann ging eigentlich alles ziemlich schnell und ich hatte zur basecom gewechselt.

Was ist für Dich das Besondere an basecom?
Ich bewundere die Flexibilität des Unternehmens. Bis Ende 2010 waren wir fast komplett auf die OSCommunity fixiert. Innerhalb kürzester Zeit hat sich das ganze Team neu orientiert und wir sind nun eine professionelle und innovative Internetagentur.

Mutter und Job, wie bekommst Du das unter einen Hut?
Mit einer kleinen Tochter, die gerade in die Schule gekommen ist, kann es natürlich manchmal etwas stressig werden. Das Tolle ist, dass mir die basecom in der Hinsicht total entgegen kommt und mir immer den nötigen Freiraum gibt wenn mal etwas Wichtiges ansteht.

Du sitzt vorne am Empfang, da passieren doch sicher auch mal lustige oder skurrile Sachen?
Das stimmt allerdings. In den vier Jahren ist aber so viel passiert, dass ich mich nicht einmal entscheiden könnte was das Lustigste war.  Seit neustem bekommen wir des Öfteren Besuch von Menschen die sich bei uns für ärztliche Untersuchungen anmelden oder Ihre Knöllchen bezahlen wollen.  Da wir in den Bereichen nicht ganz weiterhelfen können, verweise ich dann freundlich auf unsere Nachbarn die Rentenversicherung und das Ordnungsamt. J

Dein spezieller Tipp für Osnabrück?
Das Restaurant Le Feu  in der Martinistraße, da gibt es die besten Flammkuchen der Stadt.

PHP-IDEs: PhpStorm als mein Favorit

Wer als Webentwickler tätig ist und viel mit PHP, MySQL, HTML, JavaScript oder CSS zu tun hat, wird sicherlich schon mit Netbeans oder Eclipse in Berührung gekommen sein. Ich möchte in diesem Artikel eine Alternative zu diesen beiden sehr verbreiteten IDEs vorstellen.

Warum überhaupt eine Alternative?

Wenn man fünf Tage die Woche acht Stunden pro Tag mit einem Programm arbeitet, fängt man an sehr auf Kleinigkeiten zu achten. So haben sich über die letzten Jahre viele Dinge bei mir angesammelt, die mich an Netbeans und Eclipse gestört haben.

30 Tage testen

Auf der Suche nach einer Alternative zu Netbeans und Eclipse stieß ich durch einen Tipp auf PhpStorm. Das erste was mir auffiel, war das dieser IDE nicht kostenlos ist. Da es aber eine 30 tägige Testversion gibt, entschied ich mich dem Programm eine Chance zu geben.

Allein in den ersten Tagen fielen mir so viele coole und nützliche Funktionen auf, dass mir schnell klar wurde: dieser IDE wird es!

Was hat mich besonders begeistert

  • Als erstes fiel mir die unglaubliche Performance auf. Die Projekte wurden super schnell indiziert, die Suche sowie der Autocomplete spuckten auf Knopfdruck sofort Ergebnisse aus und das Programm verbrauchte wesentlich weniger RAM als andere Java IDEs.
  • Die Plugins haben  eine sehr gute Qualität. Ich habe noch keines installiert, das nicht funktioniert hat oder eine schlechte Auswirkung auf die Performance hatte.
  • Kleine, total hilfreiche Funktionen
    • Zen Coding: Man kann HTML in einem verkürzten Syntax schreiben, der durch drücken von TAB in valides HTML umgewandelt wird (“div.page-metric#page-wrapper” wird zu “<div class=”page-metric” id=”page-wrapper”></div>”).
    • Alt+Enter+Enter: Über diese Tastenkombination kann z. B. ein Getter und oder Setter der Property auf der man sich gerade mit dem Mauscursor befindet generiert werden oder ein use-Statement der Klasse auf der man sich gerade mit dem Mauscursor befindet generiert werden.
    • Reformat Code: Über diese Funktion wird der Code in der aktuell geöffneten Datei neu Formatiert. Das besondere an dieser Funktion ist, dass man in den Einstellungen direkt auswählen kann an welche coding standards er sich halten soll.

Infos

Aktuelle Version: 5
Aktueller Preis: 94€ + VAT (Personal License)

Wer das Programm selbst einmal testen möchte wird hier fündig: http://www.jetbrains.com/phpstorm/. Wenn es dich auch gepackt hat, kannst du hier nachschauen welche Lizenz für dich die richtige ist: http://www.jetbrains.com/phpstorm/buy/license-matrix.jsp.

Habt Ihr Erfahrungen mit anderen PHP-IDEs gemacht oder kennt ihr noch tolle Funktionen in PhpStorm die man nicht auf Anhieb findet?

Digital-Lomographie

Wir nähern uns dem Jahr 2013. Unsere Smartphones sind so dünn wie ein Bleistift und verfügen über 8-Megapixel Kameras. Wir sind zu jeder Zeit für ein Video in 1080p bereit. Ich stelle mir eine Frage: Wie blicken die heute geborenen Kinder auf ihre frühe Jugend zurück, wenn sie eines Tages, so wie ich heute, in ihren “Mittzwanzigern” sind. Schließlich waren sie dann schon im Kindergarten in HD.

Wenn ich meine Kinderfotos aus den Achtzigern anschaue sehe ich verschwommene, farblich ausgeblichene Bilder, in einem schweren staubigen Album. Schnell ergibt sich eine Gefühl der unbeschwerten Zeit ohne Castingshows und potentieller Altersarmut. Ich schaue weiter zurück: Die “Mittzwanziger” meiner Eltern. Die Fotos bestechen durch einen starken Rotanteil und oft hoher Überbelichtung. Wir befinden uns in den wilden 70ern, in denen Deutschland noch Weltmeister war. Es ist schon merkwürdig. Wir verbinden unweigerlich mit den Technikstandards der Fotos aus einer zeitlichen Ära ein bestimmtes Lebensgefühl. Wir identifizieren uns sogar als Walkman-, Gameboy-, oder Facebook-Generation.

Nun passiert seit ein paar Jahren etwas sehr kontroverses.

Die Technik schreitet weiterhin stark voran, damit jedoch auch der Wunsch nach der nostalgischen Unvollkommenheit. Wir sehnen uns zurück nach den limitierten, rotstichigen Schnappschuss-Kameras unserer Eltern. Dem Moment, in dem wir die bereits aus unserem Gedächtnis verschwundenen Fotomotive in 10×15 aus dem kleinen Fotolabor abholen. Mit Apps wie Instagram ist es uns heute möglich aus der eintönig erscheinenden Gegenwart wieder ein Gefühl der wilden Siebziger herbei zu zaubern. Nur wenige Berührungen der gläsernen Oberfläche unseres mobilen High-Tech-Begleiters sind notwendig für eine kleine Zeitreise.

Es gibt mit Sicherheit sehr viele Gründe warum der Retro-Look zum gegenwärtigen Trend im Design und in der Kunst geworden ist. Zu den entscheidenden zählen die sehr einfache Simulation und Herstellung des Retro-Effektes und die enorm atmosphärische, emotionale Wirkung. Künstler wie Lana Del Ray machen mit Musikvideos auf Super-8-Film den Vintage-Look zur aktuellen Popkultur.

Und? Wer hat’s erfunden?

Nein, nicht unsere Eidgenossen, örtlich allerdings nicht weit von ihnen entfernt, die Österreicher. Anfang der 90er Jahre begannen Studenten aus Wien mit einer Stilrichtung der Fotografie, die sich “Lomographie” nennt. Abgeleitet von der der Sankt Petersburger Firma Lomo, die mit der Loko LC-A eine sehr simple Kompakt Kamera herstellte. Die Regeln dieser Kunstform aus der Schnappschussfotografie sind sehr einfach und auf lomography.com nachzulesen. Im wesentlichen geht es darum seine kompakte Kamera immer dabei zu haben, beim Fotografieren nicht nachzudenken und sich an keine Regeln zu halten. Der prägnante Charakter der Fotos ergibt sich aus dem geringen und dadurch schwer zu berechnenden, technischen Standard der Kameras.

Ideal also als Kunstform, die auch mit einem Smartphone betrieben werden und in soziale Netzwerke gespeist werden kann. Nur wird kein echter Lomograph die Retro-Look-Bilder aus dem iPhone ernst nehmen. Schließlich ergibt sich der echte Effekt nur durch die limitierte Hardware und dem chemikalischen Entwicklungsprozess. Nicht durch die tollen Software gebundenen Filter einer App.

Es gibt jedoch eine Lösung wie man auch auf digitalem Wege zum authentischen “Lomo-Effekt” kommt.

Ein Großteil des fertigen Fotos hängt nicht an der Frage analog oder digital, sondern an der, welches Objektiv genutzt wird. Für knapp 20 Euro ist es möglich in gängigen Online-Versandhäusern eine Holgalinse zu erwerben, die identisch mit dem Objektiv der chinesischen Holga 120 S ist. Eine Kamera, die in der Welt der Lomographie aufgrund ihres geringen Preises und der hohen Sättigung sehr beliebt ist.

Als Beispiel des Lomo-Effekts habe ich eine Nikon D5000 mit genannter Plastiklinse ausgestattet und Fotos im herbstlich anmutenden Osnabrücker Schlossgarten gemacht. Zum Vergleich steht jeweils ein Foto, das mit einem Sigma 70-300 Objektiv geschossen wurde rechts daneben. Da diese Ergebnisse ohne Entwicklung entstanden, konnte ich dank der sofortigen Ansicht auf dem Kameradisplay viel erproben. Diese Vorgehensweise ist für Einsteiger somit sehr empfehlenswert.

Habt Ihr schon Erfahrungen mit der Lomographie gemacht und welche Farben haben Eure Kinderfotos?

Ich freue mich auf Eure Kommentare.