Wie viel kostet eigentlich ein Onlineshop?

Als Dienstleister für Softwareprojekte und insbesondere für Shopware- und Magento-Shops bekommen wir häufig die Frage gestellt, wie viel ein Onlineshop denn „so ungefähr“ oder „pi mal Daumen“ kosten würde. Auf Fragen wie diese eine pauschale Antwort zu geben, ist in etwa so unmöglich, wie einem jungen Pärchen zu erklären, wie viel sie denn „circa“ für ein Haus ausgeben müssen.

Damit Sie verstehen, welche Hauptkostenfaktoren auf Sie zu kommen, wollen wir Ihnen kurz und knapp einige typische Kostenverursacher aufzählen:

 

1. Shop-Funktionen und Module

Möchten Sie auf Standardfeatures setzen oder haben Sie komplett neue Ideen, die Sie so noch nie in einen Onlineshop gesehen haben? Magento und Shopware bieten bereits ab den Community Editionen einen großen Spielraum für Onlineshop-Starter sowie zahlreiche Module, die etwaige Zusatzfunktionen abdecken könnten. Alles, was jedoch darüber hinaus geht, muss konzipiert, geplant und durch entsprechende Entwicklungsstunden realisiert werden. Ob der Standard für Ihr Vorhaben vollkommen ausreichend ist oder sich die individuellen Anpassungen rechnen, ist also eine entscheidende Frage, die vor dem Projektstart beantwortet werden sollte.

 

2. Warenwirtschaftssystem (ERP)

Gerade für Shops mit vielen Produkten ist ein laufendes Warenwirschaftssystem (WWS) unumgänglich. Bei einem Abgleich mit externen Systemen oder einer Vielzahl von benötigten Schnittstellen, können Aufwand und Kosten schnell steigen.

 

3. Hosting

Wenn Sie aufgrund von Saisongeschäften, geplanten Marketingmaßnahmen oder einer bereits hohen Bekanntheit Ihrer Marke mit einem großen Ansturm auf Ihren Shop rechnen, ist das Hosting das A und O. Ansonsten könnte es passieren, dass die Besucher Ihres Shops besonders zu lukrativen Stoßzeiten mit langen Ladezeiten zu kämpfen haben. Dies kann immense Auswirkungen auf die Absprungrate und somit Ihren Umsatz haben.

 

4. Produktsortiment

Magento liefert eine Vielzahl von unterschiedlichsten Produkttypen und Optionen, um jegliche Produktarten bedarfsgerecht verkaufen zu können. Falls Sie viele Produkte von den Kunden individuell gestalten lassen wollen, ist die Integration dieser Funktion nicht zu vernachlässigen.

 

5. Design & UX

Falls Ihr Unternehmen noch in den Kinderschuhen steckt und Sie noch keine Corporate Identity besitzen, wird es bei einem Onlineshop höchste Zeit! Die benutzergerechte Anpassung des Shops sollte bei der Entwicklung auch nicht zu knapp bemessen werden.

 

6. Wartungen & Betreuung

Das Projekt Onlineshop ist niemals abgeschlossen. Ganz im Gegenteil: Um dauerhaft erfolgreich zu sein, muss der Shop permanent weiterentwickelt. Dazu gehört neben der Behebung von Bugs und dem Einspielen von Sicherheitsupdates, auch eine stetig steigende Ausrichtung auf Ihre Kunden. Durch die Live-Schaltung Ihres Shops erhalten Sie Erfahrungswerte und Nutzungsdaten Ihrer Kunden, die es gilt, in die Optimierung mit einfließen zu lassen.

Grundsätzlich gilt folgende Faustregel: Je komplexer und individueller die Onlineshop-Lösung, desto mehr Budget muss investiert werden. Solche Projekte können schnell in einem sechsstelligen Bereich landen. Kleinere Projekte können dahingegen auch schon für einen vierstelligen Betrag realisiert werden.

Die hohen Summen mögen den einen oder anderen Onlineshop-Betreiber wundern, jedoch stehen die Verdienstmöglichkeiten eines gut konzipierten und qualitativ hochwertigen Onlineshops den Kosten gegenüber.

Gerne beraten wir Sie ausführlich zu den tatsächlichen Kosten eines Onlineshops.

Über die Autorin

Anna-Maria ist seit 2016 Teil unseres Marketing-Teams. Ihre Aufgaben als Marketing Managerin sind die Planung von Werbemaßnahmen und Organisation von externen sowie internen Veranstaltungen. Des Weiteren kümmert sie sich um die Präsentation unserer Leistungen und Produkte am Markt.