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Datenpflege im Wandel - Von der händischen Datenpflege zum PIM System

I m deutschen Mittelstand ist in Zeiten der Digitalisierung und der wachsenden Akzeptanz des E-Commerce Marktes die fehlerfreie Produktdatenpflege ein unverzichtbarer Erfolgsfaktor. Insbesondere der stetige Wandel im Konsumentenverhalten und die volatilen Bedürfnisse der Kunden müssen durch eine schnelle und unkomplizierte Pflege der Stammdaten aufgefangen und befriedigt werden. Eine unternehmensweite Kommunikation über E-Mails und Spreadsheets scheint die Schnelllebigkeit des Marktes nicht mehr abzudecken. Infolgedessen resultieren redundante, inkonsistente und doppelte Datensätze. Kann ein PIM-System helfen diese Probleme zu lösen?

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Alle Daten an einem Platz?

Ein PIM-System (Product Information Management) kann Abhilfe für dieses Problem schaffen. Es bietet ein zentrales Tool zur Pflege der Stammdaten und unterstützt dabei die beteiligten Abteilungen in ihrer kollaborativen Arbeitsweise. Die auf diese Weise entstehenden Datensätze können mit Hilfe einer Anbindung an interne und externe Systeme schnell und automatisiert im- oder exportiert werden. Die zentrale Plattform ermöglicht es, sowohl Zulieferer, als auch Übersetzungsteams in den Datenpflege-Prozess zu involvieren. Dies reduziert die Korrekturschleifen und letztendlich auch die Time-To-Market. Durch Rollen- & Rechtemanagement kann bestimmt werden, wer für welchen Teil des Pflegeprozesses verantwortlich ist und wer welche Inhalte sehen und verändern darf. Durch diese effiziente Kollaboration, sind die Endverbraucher immer mit den aktuellen Informationen versorgt. Dies gilt insbesondere für neu eingeführte oder neu entwickelte Produkte: Je schneller sie auf allen Kanälen verfügbar sind, umso früher kann damit Umsatz erwirtschaftet werden.

Welches PIM ist richtig?

Ist die Entscheidung für ein PIM-System getroffen, besteht zuerst die Frage, welcher Anbieter gewählt wird. Insbesondere die preislichen Unterschiede der Lizenzen sind oft nicht ersichtlich, da viele Hersteller personalisierte Lizenzpakete anbieten. Hier ist es empfehlenswert, einen externen Berater hinzuzuziehen, welcher bei der Produktauswahl und weiteren Konzeption des Systems unterstützt. Außerdem ist zu entscheiden, ob ein offenes oder geschlossenes System genutzt werden soll. Eine qualitative Unterscheidung zwischen Closed-Source-Systemen und Open-Source-Systemen lässt sich heutzutage nicht mehr nennen. Open-Source-Systeme glänzen durch die schnelle Behebung von Fehlern und dem öffentlichem Zugang zu Hilfsmaterial bei Problemen, wobei geschlossene Systeme auch in den kleinsten Lizenzmodellen mit qualitativem Support werben.

Welche Abteilung profitiert intern von einem PIM?

Oft besteht die vorherrschende Meinung, dass die IT-Abteilung, die führende Kraft bei der Implementierung des PIM-Systems sein sollte. Dies ist jedoch meist nicht der Fall. Marketing, Produktmanagement, IT und Vertrieb haben alle ihre Aufgaben in der Datenpflege und -bereicherung und sollten somit eine gleichgewichtige Mitsprache im Konzeptions- und Einführungsprozess besitzen. Das Einbeziehen der Meinung aller Abteilungen erhöht auch die Akzeptanz des neuen Systems, da einzelne Mitarbeiter von Beginn an involviert sind und diese aktiv ihre Meinungen, Wünsche und Anforderungen einbringen können. Jede Abteilung sollte dann die für sich wichtigsten Punkte im Workflow erarbeiten und anschließend zusammentragen. In einem gemeinsamen Konzeptionsworkshop können die Verantwortlichen der jeweiligen Abteilungen die unternehmensweiten Workflows diskutieren und festlegen. 

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Einführung des PIM-Systems mit externer Unterstützung?

Die Einführung eines PIM-Systems sollte mit der Hilfe eines externen Partners durchgeführt werden. Der Partner hilft nicht nur bei der Auswahl der für Sie richtigen Software, sondern auch bei einer unter Umständen individuellen Anpassung des Systems. Darüberhinaus kann ein solcher Partner durch Objektivität und Erfahrung das Ziel besser fokussieren und Optimierungspotenziale aufzeigen, während Sie alle wichtigen Anforderungen besprechen und evaluieren können. basecom bietet Ihnen mit weitreichender Erfahrung im Bereich der PIM- und E-Commerce-Welt die optimale Schnittstelle zwischen dem Wandel Ihrer internen Prozesse und dem Erfolg Ihrer Produktstrategie.

Zusammenfassung: PIM als Investment

Das PIM-System ermöglicht es, die Prozesse innerhalb eines Unternehmens zu optimieren und dessen Endverbraucher immer mit den aktuellsten Daten zu versorgen.

Außerdem bietet es die folgenden Vorteile:

  • Kostensenkung
  • Zentralisierung der Daten
  • Einfache Kollaboration
  • Höhere Qualität der Daten
  • Automatisierte Verteilung der Daten
  • Schnellere Time-To-Market
  • Einfaches On-Boarding für externe Partner
  • Mehrsprachigkeit

Insbesondere die Kostensenkung durch die Automatisierung und Optimierung Ihres Workflows bietet Ihnen und Ihren Kunden einen Mehrwert, welcher durch eine händische Datenpflege kaum möglich ist.

Sollten Sie Interesse an der Implementierung eines PIM-Systems in Ihrem Unternehmen haben, so zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.


Ihr Ansprechpartner

Steffen Krüger
Steffen Krüger
Business Unit Leitung Akeneo & Shopware
s.krueger@basecom.de


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