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Rückblick zum World Usability Day | Osnabrück

A m 8. November 2018 fand bereits zum zweiten Mal in Folge der World Usability Day in Osnabrück statt. Dieser wird weltweit in zahlreichen Städten jeweils am zweiten Donnerstag im November veranstaltet. Der World Usability Day in Osnabrück wurde in enger Zusammenarbeit von basecom, dem Partner für Open-Source-Softwareentwicklung und der Hochschule Osnabrück organisiert.

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Die Veranstaltung bestand aus insgesamt sieben Vorträgen, zwei Workshops, Führungen durch die verschiedenen Labs und einer Podiumsdiskussion. Der Tag begann mit der offiziellen Begrüßung der ca. 90 Teilnehmer durch die Gastgeber Amina Abromand (UX-Engineer, basecom) und Prof. Dr. Frank Ollermann (Psychologie und User Experience, Hochschule Osnabrück). Sie gingen in ihrer Eröffnungsrede auf die Motivation der eigenen Institutionen ein und gaben eine kurze Einführung in die Thematik, vor allem aber einen Ausblick auf die bevorstehenden Programmpunkte des WUDOS.

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Die Vorträge bestanden sowohl aus praxisbezogenen Themen wie beispielsweise “Selbstbewertungs-Tools für die Verbesserung von Human-Centred Designs in KMU’s”, “User Experience Improvement für Online Reisebüros durch Eye-tracking” oder “Wie durch Design Thinking und User Centred Design ein neues Hosting-Produkt abgehoben” ist, als auch aus allgemeinen Themen wie die “Messbarkeit von User Experience durch Fragebögen” oder Informationen zur “Search Experience Optimierung”. So konnten wir unseren Teilnehmern eine spannende Auswahl aus verschiedensten Blickwinkeln der User Experience bieten. Eines hatten jedoch alle Vorträge gemeinsam: über allem steht die Happiness der User!

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Besonders spannend gestaltete sich die Podiumsdiskussion zum Thema “Spezialisten oder Universalisten? - Werden UX Spezialisten in interdisziplinären Teams benötigt?”. Nach der Diskussion über die möglichen Szenarien stellte sich schnell heraus, dass User Experience Expertise unabdingbar ist. Dies wurde ebenfalls durch die Abstimmung unter allen Teilnehmern gezeigt, die mit 53% für UX-Experten in interdisziplinären Teams stimmten sowie mit 41% für mindestens eine Person mit Expertenwissen. Auf den Punkt brachte dies ebenfalls das Beispiel Steve Jobs. Wenn bereits ein Mitglied der Geschäftsführung die Wichtigkeit von Usability & User Experience erkannt und die Themen fordert, fördert und selbst lebt, wird er auf diese Weise das Unternehmen zum Erfolg führen, ohne dass zwangsläufig ein eigenständiges UX-Team bestehen muss. 

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Parallel zum Hauptprogramm hatten die Teilnehmer des WUDOS 2018 die Möglichkeit, an zwei verschiedenen Workshops teilzunehmen, um klassische Usability-/UX-Methoden live kennenzulernen. 

Der erste Workshop befasste sich mit dem Thema Design Thinking und fand unter der Anleitung von Amina Abromand statt. Das Thema Design Thinking lässt sich hervorragend mit der agilen und iterativen Arbeitsweise vereinen. So wurde in diesem Workshop versucht, einige wichtige Phasen der Methode, wie die Analyse, Ideation und das Prototyping, komprimiert zu durchlaufen. Es wurden Brainstorming-Sessions erlebt, Storyboards erstellt und Prototyping betrieben, sodass am Ende spannende Ideen zur Optimierung des normalen Wäschevorgangs entstanden. 

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Ein weiterer Workshop wurde von Prof. Michaela Ramm und Jutta Bitter organisiert und widmete sich dem Thema Tobii Glasses & Lautes Denken. Am Beispiel von bekannten Online-Shops, wurde der Bestellvorgang in Zweierteams durchlaufen und Gedanken verbalisiert. Im Anschluss wurde diese Methode dem Eyetracking gegenübergestellt, sodass beide anhand verschiedener Kriterien miteinander verglichen werden konnten. Für beide Shops kamen am Ende spannende Verbesserungsvorschläge heraus, die das Kauferlebnis noch angenehmer gestalten würden.

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Darüber hinaus wurden Führungen durch das VR- & Usability-Labor angeboten.  Hier konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des WUDOS mithilfe einer VR-Brille live Virtual Reality erleben bzw. ihr Blickverhalten mittels eines Eyetrackers untersuchen lassen.

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Zum Abschluss überreichte Prof. Michaela Ramm (Mediengestaltung, Hochschule Osnabrück) noch das per #wudos & #wud2018 verloste Buch zum Thema User Experience Design. Danach blickten Speaker und Besucher gemeinschaftlich auf den Abend zurück und teilten ihre Erfahrungen in geselliger Runde miteinander. Wir blicken stolz und dankbar auf die gelungene Veranstaltung zurück und freuen uns schon jetzt auf den nächsten WUD.

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Sie haben Interesse an den Vortragsfolien oder würden gerne den nächsten World Usability Day in Osnabrück mitgestalten? Melden Sie sich gerne über das Kontaktformular bei uns.

 

Über die Autorin


Ihr Ansprechpartner

Amina Abromand
UX-Engineer
a.abromand@basecom.de


0541 580 287 23

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